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Checkliste für eine erfolgreiche Standortmigration

Checkliste für eine erfolgreiche Standortmigration

Sie eröffnen einen neuen Standort oder ziehen mit Ihrem Unternehmen um? Mindestens genauso wichtig wie das Mobiliar ist die Bereitstellung von Hard- und Software sowie der Zugriff auf das Netzwerk und alle relevanten Daten. Mit einer Standortmigration ist viel Arbeit für das Unternehmen verbunden, da viele Ressourcen benötigt werden und die Mitarbeiter sich in vielen Fällen neues Software-Wissen aneignen müssen. In diesem Beitrag erfahren Sie, was Sie im Rahmen einer Standortmigration beachten müssen und welche Chancen Ihnen eine Migration bietet.

Migration wird in diesem Zusammenhang als ein Prozess der Umstellung, Verschiebung oder Transformation von kompletten IT-Systemen oder deren Teilbereiche verstanden. Diese Teilbereiche lassen sich grundsätzlich in fünf Bereiche differenzieren: Netzwerk, Hardware, Software, Daten und Domain.

 

Netzwerkmigration

Ein Firmen-Netzwerk umfasst in der Regel eine Vielzahl verschiedener Systeme, unter anderem Drucker, Clients, Firewall und Router sowie das VPN und die IP-Struktur. Diese Systeme können miteinander kommunizieren und sollen Ihnen einen sicheren und reibungslosen Arbeitsablauf ermöglichen. Im Rahmen der Netzwerkmigration wird das Hauptaugenmerk oftmals auf die IP-Bereiche gelegt. Hierbei wird jedem an das Netz angebundenen Gerät eine IP-Adresse zugewiesen, damit dieses adressierbar und somit erreichbar ist. Mittels der IP-Adresse können die Router beim Versenden von Daten feststellen, wohin Datenpakete übermittelt werden müssen, damit diese beim richtigen Empfänger ankommen. Für eine Migration der übrigen Netzwerkkomponenten müssen diese zunächst erfasst und anschließend zuvor definierten Zonen zugeordnet werden. Nach einer erfolgreichen Netzwerkmigration kommunizieren Ihre Geräte miteinander und Sie können Daten sicher mit anderen Geräten, wie beispielweise einem Drucker, teilen.  

 

Hardwaremigration

Die Hardwaremigration umfasst den Umstieg auf neue Geräte und Technologien. Gründe hierfür können neben einer Standortmigration die fortwährende Entwicklung neuer Technologien sowie die Wahrung der IT-Sicherheit sein, denn häufig bieten Hersteller für technisch veraltete Systeme keinen Support mehr an. Die notwendigen, neuen Updates können jedoch oftmals nicht mehr auf den alten Geräten installiert werden, sodass Sie nicht mehr um Neuanschaffungen herumkommen. Der Aufwand für eine manuelle Umstellung und Konfiguration kann dabei mit steigender Mitarbeiteranzahl schnell ins Unermessliche steigen. Um wertvolle Zeit einsparen zu können, empfiehlt es sich, die notwendigen Einstellungen direkt auf die neuen Geräte zu übertragen.

 

Softwaremigration

Die Anforderungen an eine Softwaremigration gleichen oftmals den Anforderungen an eine Hardwaremigration und kann sich mit dieser überschneiden. Die Softwaremigration beschreibt die Umstellung von einem alten zu einem neuen Softwareprodukt und wird – genauso wie die Hardwaremigration – aufgrund einer Standortmigration oder dem fehlenden Support für das bestehende System erforderlich.

Eine Softwaremigration birgt für Sie große Chancen: Durch eine optimale Abstimmung der Betriebssysteme und Applikationen auf Ihre individuellen Anforderungen können Sie Ihre Prozesse optimieren und gleichzeitig die Softwarestrukturen vereinfachen. Überdenken Sie im Zuge der Migration, welche Systeme und Lizenzen Sie für Ihre Arbeit wirklich benötigen und entlasten so Ihre Lizenzbudgets. Investieren Sie das eingesparte Geld in neue Technologien und verschaffen sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Ihrer Konkurrenten. Darüber hinaus fließen in neue Softwareprodukte die Erfahrungswerte ein, welche die Usability verbessern und die Arbeit erleichtern.

 

Datenmigration

Mit der Hardware- und Softwaremigration geht zwangsläufig auch die Datenmigration einher. Diese wird aufgrund des immer schneller werdenden technischen Fortschrittes von Hard- und Software – unabhängig von einer Standortmigration – in kürzer werdenden Intervallen erfolgen. Insbesondere bei einer historisch gewachsenen Umgebung besteht bei Unternehmen häufig die Angst, relevante Daten im Rahmen der Migration zu verlieren. Um diesem Risiko entgegen zu wirken, empfiehlt es sich, mit einem erfahrenen Dienstleister zusammen zu arbeiten. Eine erfolgreiche Datenmigration bietet Ihnen, über eine Verbesserung der Sicherheit hinaus, den großen Vorteil, dass Sie mit einer aktuellen Hard- und Software effizient und ohne Inkompatibilitäten arbeiten können.

Migration der Domain

Mit einem Firmenankauf, einer Umfirmierung oder einer geänderten Domain geht meist die Notwendigkeit zur Migration von Windows-Benutzerprofilen, E-Mail-Adressen und weiteren windowsseitigen Daten einher. Dies geschieht durch umfangreiche Anpassungen in der Microsoft Active Directory Domäne. Das Microsoft Active Directory ist der Verzeichnisdienst des Microsoft Windows Servers, mit welchem das Netzwerk getreu der realen Unternehmensstruktur abgebildet werden kann. Im Rahmen des Migrationsprozesses wird die neue Domain angelegt und konfiguriert, anschließend werden die Benutzer hinzugefügt.

Checkliste für eine erfolgreiche Migration

Insbesondere bei der Eröffnung eines neuen Standortes oder bei Firmenzukäufen ist eine vollumfängliche Migration erforderlich, welche alle Bereiche einschließt. Dies kann schnell unnötige Kosten und Frust verursachen, welcher sich durch die Zusammenarbeit mit einem erfahrenen IT-Dienstleister vermeiden lässt. Die abilis GmbH zeigt wie es geht und hat innerhalb von drei Monaten 60 Standorte erfolgreich migriert.

Lesen Sie hier die vollständige Success-Story.

Die nachfolgende Checkliste soll Ihnen dabei helfen, bereits vorab ein klares Anforderungsprofil zu erstellen, um dieses anschließend mit professioneller Unterstützung umzusetzen.

Checkliste

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Handelt es sich um eine vollumfängliche Migration oder sollen Teilbereiche migriert werden?

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Welche Bereiche müssen und sollen migriert werden?

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Welche fachlichen Anforderungen bestehen?

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Welche prozessorientierten bzw. betriebswirtschaftlichen Anforderungen bestehen?

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Gibt es Potenzial zur Einsparung von Lizenzgebühren?

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Verfügen wir über ausreichend personelle Ressourcen?

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Sind Mitarbeiter-Schulungen erforderlich?

Wenn Sie alle Fragen der Checkliste beantwortet und damit ein klares Anforderungsprofil erstellt haben, steht einer erfolgreichen Standortmigration nichts mehr im Wege. Steigern Sie Ihre Effizienz und verbessern Sie Ihre Wettbewerbsfähigkeit, indem Sie bei einer Neueröffnung oder einem Umzug keine wertvolle Zeit und relevante Daten verlieren. Lassen Sie sich von einem erfahrenen Dienstleister unterstützen und konzentrieren sich auf Ihr Kerngeschäft.

Sie stehen kurz vor einer Migration und wollen diese verlustfrei und effizient durchführen? Mit unserer langjährigen Erfahrung unterstützen wir Sie gerne bei einer erfolgreichen Migration. Lassen Sie sich noch heute von unseren Mitarbeitern beraten.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

 

Über den Autor

Isabelle Maier

Mit meinen Beiträgen möchte ich unseren Lesern IT-Fachwissen kompakt vermitteln und gemeinsam neue Trends entdecken.

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