{"id":5854,"date":"2019-12-12T08:00:41","date_gmt":"2019-12-12T07:00:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.abilis.de\/blog\/?p=5854"},"modified":"2020-06-09T14:29:33","modified_gmt":"2020-06-09T12:29:33","slug":"maschinen-und-anlagenbau-power-to-x","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.abilis.de\/blog\/2019\/12\/12\/maschinen-und-anlagenbau-power-to-x\/","title":{"rendered":"Neue Chancen f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau mit Power-to-X"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#8220;1&#8243; _builder_version=&#8220;3.22&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243;]<\/p>\n<p>\u200bKlimaschutz ist zu Recht das Trend-Thema des Jahres 2019. Oftmals wird in diesem Zusammenhang jedoch dar\u00fcber gestritten, ob die jetzt notwendigen Schritte Fluch oder Segen f\u00fcr die fertigenden Industrien bedeuten. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbauer (VDMA) positioniert sich hier sehr eindeutig und sieht gro\u00dfe Chancen f\u00fcr den deutschen Maschinenbau. Insbesondere das Thema Wasserstoff gilt als Hoffnungstr\u00e4gerim im Rahmen von Power-to-X. Hierzu wurde bereits Ende 2018 eine entsprechende Arbeitsgesellschaft gegr\u00fcndet.<\/p>\n<h2>Power-to-X: CO<sub>2<\/sub>-neutrale Treibstoffe als Hoffnungstr\u00e4ger<\/h2>\n<p>Als Power to-X werden solche Technologien bezeichnet, bei denen Strom in andere Energietr\u00e4ger umgewandelt und gespeichert wird. Die Anf\u00e4nge in Deutschland gehen auf die Power-to-Gas-Konzepte zur\u00fcck. Diese wurden vor \u00fcber zehn Jahren in Kooperation von Forschern des Fraunhofer-Instituts f\u00fcr Windenergie und Energiesystemtechnik sowie des Zentrums f\u00fcr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-W\u00fcrttemberg entwickelt.<\/p>\n<p>Urspr\u00fcngliches Ziel war eine Art Stromspeicher &#8211; nicht etwa als herk\u00f6mmliche Batterie, sondern chemisch umgewandelt in einem Energietr\u00e4ger. Durch sogenannte Elektrolyseure wird Elektrizit\u00e4t erst in Wasserstoff und dann in Gas umgewandelt. Dieses Gas kann dann wie gewohnt verbrannt werden, um den Strom zu erzeugen. Zugegebenerma\u00dfen ist der Umwandlungsgrad noch nicht perfekt. Auf der anderen Seite sind die derzeitigen \u00dcbertragungsverluste durch den Stromtransport \u00fcber Stromtrassen auch nicht ideal. Durch technische Verbesserungen wird ein Umwandlungsgrad angestrebt, der effizienter ist als die Verluste, die mit der Speicherung in Batterien verbunden sind. Auch die Produktion von Akkuzellen entf\u00e4llt und die Herstellung der Gas-Tanks ist die einfachere und umweltfreundlichere Alternative.<\/p>\n<h2>Strom\u00fcberschuss mit CO<sub>2\u00a0<\/sub>binden und als E-Fuel speichern oder direkt verwenden<\/h2>\n<p>Insbesondere bei erneuerbaren Energien ist die Speicherung und Verwendung von E-Fuel wichtig. In Zeiten von hoher Produktion z.B. durch Wind- oder Sonnenenergie muss das \u00dcberangebot an Strom gespeichert werden. Durch die &#8222;Verbindung&#8220; mit\u00a0CO<sub>2 <\/sub>entstehen so Kraftstoffe, die wie herk\u00f6mmliche Energietr\u00e4ger genutzt werden k\u00f6nnen. Aber auch die Speicherung als Hitze ist zumindest kurzfristig denkbar. Der gro\u00dfe Vorteil f\u00fcr die Umwelt: bei der Verbrennung bzw. Benutzung dieser synthetischen Kraftstoffe wird nur so viel\u00a0CO<sub>2 <\/sub>emittiert, wie zuvor darin gebunden wurde. Somit ist der Kreislauf klimaneutral.<\/p>\n<p>Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass keine Umr\u00fcstung notwendig ist. Sogenannte E-Fuels, also Treibstoffe wie E-Wasserstoff, E-Methan oder sogar E-Diesel k\u00f6nnen ihren herk\u00f6mmlichen Pendants beigemischt werden oder diese sogar ganz ersetzen. Hierdurch m\u00fcssen etwa Flugzeuge, Transportschiffe und \u00e4hnliches nicht im gro\u00dfen Stil umger\u00fcstet werden und k\u00f6nnen trotzdem deutlich klimafreundlicher sein. Zus\u00e4tzlich m\u00fcssen auch deutlich weniger Akkuzellen produziert werden, was die Klimabilanz noch einmal deutlich verbessert.<\/p>\n<h2>Die Verantwortung der Industrie f\u00fcr den Klimaschutz bietet vielf\u00e4ltige Chancen<\/h2>\n<p>&#8222;Der Klimaschutz geh\u00f6rt zu den zentralen Herausforderungen unserer Zeit. Power-to-X ist eine Schl\u00fcsseltechnologie, die in den Sektoren Verkehr und Industrie einen wichtigen Beitrag zur Klimaneutralit\u00e4t leisten kann. Gleichzeitig tr\u00e4gt P2X als Energiespeicher zur Versorgungssicherheit im Energiesystem bei&#8220;, fasst\u00a0Peter M\u00fcller-Baum, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der VDMA-Arbeitsgemeinschaft <a href=\"https:\/\/p2x4a.vdma.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Power-to-X for Applications<\/a> zusammen.<\/p>\n<p class=\"col-xs-12 col-sm-12 col-md-12 col-lg-8\">Die Technologie hierf\u00fcr sei bereit f\u00fcr den Schritt aus dem Labor in die Praxis. Insbesondere die deutschen Anlagenbauer mit ihrem Know-how sind gefragt, die Fertigung entsprechender Anlagen vorzubereiten. Am effizientesten Arbeiten diese Systeme, wenn der Strom in geographischer N\u00e4he zur Produktion direkt umgewandelt wird. Jeder Kilometer, der \u00fcberbr\u00fcckt werden muss, stellt einen Verlust dar. Somit eignet sich ein dezentraler Ansatz am besten f\u00fcr die Herstellung von synthetischen Energietr\u00e4gern. Dies erfordert einigerma\u00dfen kompakte Anlagen, in welchen die Elektrolyse und die anderen ben\u00f6tigten Prozesse stattfinden. Und diese Anlagen m\u00fcssen nat\u00fcrlich gefertigt werden. Auch die Infrastruktur f\u00fcr die neuen Lieferketten existiert bis dato noch nicht. Entsprechende Projekte bieten gro\u00dfe wirtschaftliche Chancen.<\/p>\n<p class=\"col-xs-12 col-sm-12 col-md-12 col-lg-8\">Auch die aktuelle Bundesregierung ist der Ansicht, dass &#8222;gasf\u00f6rmige Energietr\u00e4ger in einem Industrieland wie Deutschland ein integraler Teil des Energiesystems seien.&#8220; Wasserstoff wird in Zukunft eine Schl\u00fcsselfunktion im deutschen Energiemix einnehmen. Dies wurde auf der Stakeholder-Konferenz der nationalen Wasserstoffstrategie, die am 5. November in Berlin stattfand, klar.<\/p>\n<p class=\"col-xs-12 col-sm-12 col-md-12 col-lg-8\">Der stellvertretende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des VDMA, Hartmut Rauen, fordert daher, dass die Wasserstoff-Strategie der Bundesregierung jetzt schnell mit konkreten Ma\u00dfnahmen umgesetzt wird. Denn wie sonst keine andere Technologie erm\u00f6glicht Power-to-X die gro\u00dffl\u00e4chige Verwendung erneuerbarer Energien. Als Brennstoff kann Wasserstoff die\u00a0CO<sub>2<\/sub>-Bilanz der Stahlproduktion deutlicher senken, als es mit rein elektrischen Lichtbogen\u00f6fen m\u00f6glich ist. Auch die Umweltbelastung durch Autos, Lastwagen, Schiffen und Flugzeugen kann so erheblich reduziert weerden.<\/p>\n<div class=\"col-xs-12 col-sm-12 col-md-12 col-lg-8\">\n<h2>Doppelt wirtschaftlicher durch Emissionsreduzierung<\/h2>\n<p>Gerade die mittelst\u00e4ndischen deutschen Unternehmen k\u00f6nnen als Anbieter, Fertiger und Expoteure von Technologie und Anlagen von einem kommenden Marktstart profitieren. Dabei k\u00f6nnen Sie ihre global angesehene Position mit Qualit\u00e4t &#8222;made in Germany&#8220; nutzen und ihre Wettbewerbsposition weiter st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Neben der M\u00f6glichkeit, als Anbieter dieses neue Gesch\u00e4ftsfeld zu erschlie\u00dfen gibt es f\u00fcr die deutschen Anlagenbauer auch noch andere Vorteile. Die Reduzierung der eigenen Emissionen stellt nicht nur einen \u00f6kologischen und nicht-monet\u00e4ren Vorteil dar. Durch immer strengere Umweltauflagen und vor allem die kommende Bepreisung von\u00a0CO<sub>2\u00a0<\/sub>ist jede vermiedene Tonne bares Geld wert. Somit eignet sich Power-to-X im Fall der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer sowohl extern als auch intern zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit.<\/p>\n<p>Die Ergebnisse der zahlreichen Forschungs- und Strategieprojekte m\u00fcssen jetzt im industriellen Ma\u00dfstab realisiert werden. Dann k\u00f6nnen die deutschen Technologieanbieter und Anlagenbauer ihre Vorreiterrolle im Bereich erneuerbarer Energien festigen und so bei Wasserstoff analog zur Solartechnik den Status Quo setzen.<\/p>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#8220;3.25&#8243; background_size=&#8220;initial&#8220; background_position=&#8220;top_left&#8220; background_repeat=&#8220;repeat&#8220;][et_pb_column type=&#8220;4_4&#8243; _builder_version=&#8220;3.25&#8243; custom_padding=&#8220;|||&#8220; custom_padding__hover=&#8220;|||&#8220;][et_pb_text _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; text_orientation=&#8220;center&#8220;]<\/p>\n<p><strong>Sie wollen Ihre Anlagen und Projekte im Handumdrehen haargenau kalkulieren? Mit der smarten CPQ-L\u00f6sung calcIT haben Sie stets den \u00dcberblick und Ihre Kosten jederzeit um Griff. Kalkulieren Sie schnell, nachvollziehbar und kundenindividuell.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">[\/et_pb_text][et_pb_button button_url=&#8220;https:\/\/www.calcit-kalkulationssoftware.de\/branchenloesungen\/cpq-software-angebote-und-kalkulationen-im-maschinenbau\/&#8220; url_new_window=&#8220;on&#8220; button_text=&#8220;Jetzt informieren &#038; Effizienz steigern&#8220; button_alignment=&#8220;center&#8220; _builder_version=&#8220;4.0.6&#8243; custom_button=&#8220;on&#8220; button_bg_color=&#8220;#ff9b00&#8243; button_border_width=&#8220;0&#8243; background_layout=&#8220;dark&#8220; button_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_text_size__hover=&#8220;null&#8220; button_one_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_text_size__hover=&#8220;null&#8220; button_two_text_size__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_size__hover=&#8220;null&#8220; button_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_text_color__hover=&#8220;null&#8220; button_one_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_text_color__hover=&#8220;null&#8220; button_two_text_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_text_color__hover=&#8220;null&#8220; button_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_width__hover=&#8220;null&#8220; button_one_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_width__hover=&#8220;null&#8220; button_two_border_width__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_width__hover=&#8220;null&#8220; button_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_color__hover=&#8220;null&#8220; button_one_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_color__hover=&#8220;null&#8220; button_two_border_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_color__hover=&#8220;null&#8220; button_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_border_radius__hover=&#8220;null&#8220; button_one_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_border_radius__hover=&#8220;null&#8220; button_two_border_radius__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_border_radius__hover=&#8220;null&#8220; button_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_letter_spacing__hover=&#8220;null&#8220; button_one_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_letter_spacing__hover=&#8220;null&#8220; button_two_letter_spacing__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_letter_spacing__hover=&#8220;null&#8220; button_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_bg_color__hover=&#8220;null&#8220; button_one_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_one_bg_color__hover=&#8220;null&#8220; button_two_bg_color__hover_enabled=&#8220;off&#8220; button_two_bg_color__hover=&#8220;null&#8220;][\/et_pb_button][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Klimaschutz ist zu Recht das Trend-Thema des Jahres 2019. 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